Um die Versorgung mit Vitamin D zu erhöhen, können sowohl apotheken- oder rezeptpflichtige Vitamin D-Präparate, Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle bilanzierte Diäten eingesetzt werden. Je nach Klassifizierung sind die Vitamin D-Gehalte pro Präparat unterschiedlich.

 

Bei einer Zufuhr über Vitamin D-Präparate sind Dosierungen bis 1.000 I.E. (internationale Einheiten) pro Dosis rezeptfrei erhältlich. Dabei werden Vitamin D3 (tierisches Vitamin D aus Wolle/Lanolin, Cholecalciferol) und Vitamin D2 (pflanzliches Vitamin D aus Pilzen, Ergocalciferol) unterschieden.

Auch bilanzierte Diäten dürfen Vitamin D enthalten.

 

Die laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D liegt bei 800 I.E. Dieser Wert scheint angesichts der Studienlage bei Weitem zu niedrig. Die kanadische pädiatrische Gesellschaft empfiehlt 2.000 I.E. pro Tag für werdende Mütter. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nennt 2.000 I.E als Obergrenze für die tägliche Zufuhr.


Studien zeigen, dass mit einer Supplementierung von 2.000 I.E. der Vitamin D-Spiegel stabilisiert werden kann. Orthomolekularmediziner empfehlen für den Winter bis zu 5.000 I.E. Die Korrektur eines erniedrigten Vitamin D-Spiegels gelingt damit in der Regel allerdings nicht. Es muss zusätzlich zunächst der Speicher aufgefüllt werden.


Therapeutisch wird Vitamin D in Dosierungen von bis zu 50.000 I.E. eingesetzt.

 

Für eine optimierte Versorgung aller durch Vitamin D positiv beeinflussten Körperfunktionen ist eine Blutkonzentration von 40-60 ng/ml anzustreben.

Bei stark erniedrigter Vitamin D-Konzentration ist der Spiegel möglicherweise allein durch die Gabe von frei verkäuflichen Präparaten nicht ausreichend anzuheben. In diesen Fällen sollte ein Arzt konsultiert sowie der Vitamin D-Spiegel regelmäßig kontrolliert werden.