Wurde eine Histamin-Intoleranz vermutet oder festgestellt, gibt es eine Reihe von Dingen, die helfen, Symptome zu lindern oder die Störung der Diaminoxidase-Produktion zu reaktivieren.

 

a) Darmsanierung

Da eine angeborene Histamin-Intoleranz sehr selten ist, liegt meist eine chronische Störung der Darmschleimhaut und Schädigung der Zellen des Darmepithels vor. Diaminoxidase (DAO) wird dann möglicherweise nicht ausreichend produziert, Histamin aus der Nahrung oder durch Fehlbesiedlung von Bakterien im Darm produziertes Histamin kann ggf. in den Körper eindringen.

Es empfiehlt sich eine Darmsanierung mit Wiederaufbau der natürlichen Besiedelung mit Mikroorganismen durchzuführen und diese einmal jährlich zu wiederholen. Idealerweise kann dadurch die erworbene Histamin-Intoleranz reduziert oder geheilt werden.

 

b) Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen optimieren

DAO benötigt für ihre Aktivität das Vitamin B6. Die Histamin-Ausschüttung wird von Vitamin C beeinflusst. Ebenso ist es wichtig, eine ausreichende Zink-Versorgung sicher zu stellen.

Es empfiehlt sich, die Versorgung durch ein Präparat, das den besonderen Bedarf an Vitamin B6, Vitamin C, Niacin und Zink berücksichtigt, zu optimieren.

 

c) Histaminhaltige Nahrungsmittel meiden

Eine Reihe von Nahrungsmitteln enthält von Natur aus reichlich Histamin:

    - Fisch: Thunfisch, Sardellen, Makrelen

    - Fleisch: Gepökeltes und geräuchertes Fleisch und Würste, bei deren Herstellung Mikroorganismen eingesetzt werden (Salami, Cervelatwurst, Mettwurst, Schinken usw.)

    - Käse: alle Hartkäse (z.B. Emmentaler) und Schimmelkäse

    - Alkohol: Rotwein, Weißwein, Bier

    - Gemüse: Sauerkraut, Spinat, Essiggurken

 

d) Nahrungsmittel meiden, die im Körper Histamin freisetzen

Einige Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln verstärken die Freisetzung von Histamin, wie dies bei folgenden Nahrungsmitteln der Fall ist:

- Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Ananas, Kiwi

- Meeresfrüchte

- Milch

 

e) Nahrungsmittel meiden, die DAO hemmen können

Bestimmte Nahrungsmittel stören durch biogene Amine die Aktivität des histaminabbauenden Enzyms:

- Schokolade

- Zitrusfrüchte, Ananas, Papaya, Himbeeren, Birnen

- Bananen

- Tomaten

- Hülsenfrüchte

- Weizenkeime

- Cashewnüsse, Walnüsse

 

f) Bei Medikamenten, die den Histamin-Abbau beeinflussen, kritisch prüfen, ob die Einnahme tatsächlich erforderlich ist.


Für Menschen mit Histamin-Intoleranz oder geschwächtem Immunsystem empfehlen wir unser cerascreen AMINOFORTIS BCZ.