Eine ganze Reihe von Wirkstoffen, die in Medikamenten eingesetzt werden, können den Histamin-Stoffwechsel und die Ausprägung einer Histamin-Intoleranz beeinflussen. Wir beschränken uns hier auf die Nennung von Wirkstoffen. Sie können der jeweiligen Packungsbeilage entnehmen, welcher Wirkstoff in dem von Ihnen nachgefragten Medikament enthalten ist. 

Bei Medikamenten, die den Histamin-Abbau negativ beeinflussen, sollten Sie, ggf. in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt, kritisch prüfen, ob die Einnahme tatsächlich erforderlich ist. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, das diese Liste möglicherweise nicht vollständig ist, weil nicht zu allen Wirkstoffen ausreichende Erkenntnisse vorliegen. 

a) Bei der Einnahme von Medikamenten mit Wirkstoffen aus der folgenden Liste sollte der Arzt kontaktiert werden, ob nicht alternative Medikamente empfohlen werden können. Möglicherweise kann bereits dadurch die Histamin-Intoleranz-Symptomatik behoben werden.
Das sind z.B: Acetylcystein, Ambroxol, Aminophyllin, Amitriptylin, Chloroquin, Isoniazid, Metamizol, Metoclopramid, Propafenon und Verapamil. 

b) Allergiker sollten entzündungshemmende Medikamente mit Wirkstoffen, die die Histamin-Freisetzung steigern, meiden. 
Dies sind z.B.: Meclofenanimsäure, Mefenaminsäure, Diclofenac, Indometacin, Flurbiprofen, Naproxon, Ketoprofen und Acetylsalicylsäure. 

c) Allergiker sollten entzündungshemmende Medikamente mit Wirkstoffen, die die Histamin-Freisetzung verringern, bevorzugt verwenden. 
Dies sind z.B.: Fenbufen, Levamisol und Ipuprofen.